Montag, 28. November 2016

Cheeky Racoon für meine Jungs


Ich stehe ja total auf Partnerlook. Nicht das ich Individualität nicht mag, aber dass man zusammen gehört, darf man auch mal sehen. Deswegen haben meine beiden Jungs auch einige Klamotten im Partnerlook und mögen das sehr gerne.
Hamburger Liebe Designs gehören für mich persönlich zum Ursprung meines Nähens. Ich glaube Susanne war die erste Stoffdesignerin deren Name mir ein Begriff war, als ich meine Nähkarriere begonnen habe. Entsprechend habe ich ihre neuen Stoffe immer im Blick. 


Die Serie Cool Boys hatte es mir absolut angetan. Trotzdem habe ich nichts gekauft, weil ich erstmal die vorhandenen Stoffe vernähen musste. Als ich dann bereits vor einem Jahr auf dem Stoffmarkt ein Reststück Cheeky Racoon entdeckt habe, musste ich sofort zuschlagen! Passender grauer Sweat war auch schnell gefunden...
Genäht habe ich mal wieder meinen derzeitigen Schnitt für Oberteile, den Mini Mister mit Paspel im Vorderteil und kurzem Kragen. Das besondere an dieser Version sind die liebevollen Details. Ich habe hier wirklich jeden Rest des Soffes verwendet. Die "ganzen" Waschbären die beim Zuschnitt übrig geblieben sind, habe ich auf schwarzes Snappap appliziert. Webkanten werden inzwischen ja auch nicht mehr weggeworfen. Schon garnicht wenn sie so toll aussehen wie die von Hamburger Liebe...
Bei meinen beiden Jungs viel mir die Wahl dann echt schwer: Beide sind gerne mal frech oder naseweis... ;-) Für den Kleinen war eigentlich das "Cheeky" dann reserviert und der Große hatte sich in die Nerdbrille bei "Racoon" verguckt. 


Aber - Mamas die in Anwesenheit der Kinder nähen, wissen wovon ich spreche - in einem unaufmerksamen Moment hab ich die Applikationen vertauscht.... Dem Kleinen wars zum Glück egal, den Großen habe ich dann mit den Sternen am Rückenteil bestochen...

Ja und weil ich keinen Stoffrest übrig haben wollte und mein Kleiner eigentlich nur noch selbstgenähte Hosen trägt, gabs noch einen Frechdachs aus dem Rest vom Waschbärstoff.

Hier habe ich als Kombistoff den Rest vom Rest eines dunkelgrauen Sweatstoffes verwendet. Damit der noch ausreicht, habe ich die Hosenbeine hinten unterteilt und die Naht mit einem Zierstich meiner Nähmaschine aufgehüscht. Der Sweat ist wirklich kuschelig innen und so hat er auch im Winter einen warmen Popo beim Spielen auf dem Boden.
A propos Spielen... Ich zeige ja zum ersten Mal auch Tragefotos von beiden Kindern. Die Holzeisenbahn ist bei uns gerade ein Dauerbrenner und fesselt beide gleichermaßen, trotz des Altersunterschieds von 3 Jahren! So konnte ich dann ganz gut Fotos schießen, wenn auch die Hälfte unscharf war... ;-) 
Der Schnitt ist ja eher schmal. Daher habe ich meine übliche Erweiterung der Ärmel von 1 cm im Bruch vorgenommen. Außerdem will ich, dass die genähten Kleidungsstücke auch eine Weile halten. Daher wähle ich die Größe immer sehr großzügig... Mein Großer (trägt bei Kaufkleidung aktuell 110/116, das passt genau) hat hier 122 und mein Kleiner (bei Kaufkleidung trägt er 92) Größe 104 an. 

Die Hose habe ich im Nachhinein vielleicht einen Tick zu groß gewählt. Im Moment sitzt die Hose in Größe 104 schon noch sehr pumpig... Aber er wächst ja schneller als man schauen kann, also wirds schon passend werden! :-)

Hier warten einige neue Teile auf passendes Fotowetter, in der dunklen Jahreszeit habe ich noch keine zufriedenstellende Lösung dafür gefunden. Vielleicht brauche ich doch mal zwei Fotolampen... Über Tipps von euch dazu freue ich mich sehr!

Ich schau mal nach meinen frechen Waschbären, habt einen schönen Tag!

Eure Julia


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Schnitte: Mini Missy/Mister von Melians kreatives Stoffchaos; Hose Frechdachs von Lilabrombeerwölckchen
Material: Jersey Cheeky Racoon, grauer Sweat, Bündchen und Paspel in türkis vom Stoffmarkt, dunkelgrauer Sweat vom örtlichen Stoffladen, Snappap schwarz von Snaply

Donnerstag, 24. November 2016

N wie Hoodieliebe oder so...

Ich bin im absoluten Hoodie-Fieber... Ich ziehe seit Tagen quasi immer einen Hoodie an. Zwar sind die meisten (noch) nicht selbst genäht, aber ich mag meine kuscheligen Pullis trotzdem sehr. Früher habe ich fast nie so dicke Pullis getragen, weil ich immer darin geschwitzt habe.... Inzwischen bin ich eine echte Frostbeule und mags gerne so eingemummelt...

Und wer Hoodies mag, kommt früher oder später an den angesagten Naketano-Pullis nicht vorbei. Ich zumindest nicht... So war der Schnitt Lynn mit der Wickelkapuze schon länger in meinem Kopf. 
Auf dem letzten Stoffmarkt habe ich den perfekten Stoff dafür gefunden. Ich wollte gerne ein schönes dunkelblau, der Stoff sollte dick genug und aus 100% Baumwolle sein. Gefunden habe ich dann genau einen Sweat der meinen Vorstellungen entsprach. Ja und ich habe einiges vor... Gekauft habe ich nämlich ganze 7 Meter! Nochmal in Worten S I E B E N Meter... Plus circa 50 cm die der Rest auf dem Ballen waren. Der Stoff hat mich (und meinen Mann) schon einiges an Nerven gekostet! 

Es empfiehlt sich ausdrücklich nicht, 7,5 m Sweatstoff am Stück auf einmal in die Waschmaschine zu packen! Die kann das nämlich nicht so einfach schleudern.... Und in so viel Stoff passt ziemlich viel Wasser rein. Das merkt man wenn man ihn dann aus Verzweiflung nass aufhängt und damit den Keller so flutet, dass die Möbel in Pfützen stehen. Aber diesen nassen Klumpen in den trockner legen, ist auch keine gute Idee. Der kann das nämlich auch nicht bewältigen sondern wird heiß, seeeeeeehr heiß...  
Aber irgendwann waren dann auch die Massen an Stoff endlich trocken und unser Haus steht noch ohne schlimmere Wasser- oder Feuerschäden! ;-P
Weil ich keine farblich passenden Bündchen gefunden habe, habe ich dafür einfach auch den Sweat verwendet. War nicht so einfach zu nähen, weil der Stoff sich nicht so stark dehnen lässt. Aber beim Tragen stört es nicht weiter.
Trotz Snappap-Details blieb der Hoodie recht schlicht. Außer als Verstärkung an den Ösen habe ich nur auf der Brust ein Label aus Snappap aufgenäht. Ich mag den Dreifach-Geradstich dafür wirklich gerne und bin auch ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Auf das Feststeppen der Taschen am Vorderteil und die Daumenlöcher in den Armbündchen habe ich verzichtet. Gefällt mir so besser! ;-)
Mein Hoodie ist der Einstieg in die Großproduktion für die ganze Familie. Ein Kuschel-Familien-Partnerlook sozusagen. Individuell wirds nur beim Label, wo jeder seine Initialien erhält.
Ja und ein JU-made-Label darf natürlich auch nicht fehlen, aber wie so oft gerne ein bisschen versteckt.
Weil ich meinen Nachtblauen Hoodie im Naketano-Style so sehr mag, schicke ich ihn rüber zu RUMS. Dem aufmerksamen Leser sind die N´s natürlich schon aufgefallen, daher passt er auch wunderbar zum Monat November bei 12lettersofhandmadefashion, diesen Monat bei Sandra von Rehgeschwister zu Gast.

So ich kuschel mich jetzt eine Runde ein, weil wie man sieht #standderdingeaugenringe ... 

Machts euch auch schön gemütlich!

Eure Julia


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Schnitt: Kapuzenpullover Lynn von Pattydoo
Material: Sweatstoff aus 100% Baumwolle und dicke Baumwollkordel vom Stoffmarkt, Ösen 11mm von Prym, Snappap über Snaply, Flexfolie

Dienstag, 22. November 2016

Entscheidung? - Weihnachtskleid Sew Along

Mit zwei Tagen Verspätung (zum Glück ist das Linktool länger geöffnet!) kommt auch mein Update zum Weihnachtskleid Sew Along.
Ich plane eifrig, leider hapert es noch etwas an der Umsetzung. Ich habe aktuell so viele Nähprojekte angefangen hier liegen, dass ich echt froh bin um den Sew Along. So habe ich Hoffung, dass ich bis Weihnachten mindestens mein Kleid schaffe. Ist ja nicht so, dass mir nicht inzwischen außer dem Blazer noch andere Ideen gekommen wären! Ich habe schon lange einen Sweatblazer im Kopf und habe einen tollen Stoff hier liegen, der perfekt zum gestreiften Kleid passen könnte.... Aber ich will ja die Messlatte nicht zu hoch anlegen! Okay, eigentlich tue ich es.... Mein geheimer Plan ist es, bin Weihnachten alle drei Teile fertig zu haben. Aber weil ich weiß, dass ich das nie schaffe, konzentriere ich mich hier jetzt mal nur auf das Kleid....
Die Frage die mich am meisten beschäftigt, ist die nach einem Probekleid. Ich bin ehrlich, ich habe noch nie ein Probestück genäht! Ich bin da zu ungeduldig dafür. Außerdem finde ich meist den benötigten Stoff zu schade.... Ich hätte auch ein altes Spannbettuch, aber da finde ich dann meine Zeit zu schade, weils ja auf jeden Fall untragbar wird...
Also ich komme nicht weiter an der Entscheidung. Sinnvoll wäre es auf jeden Fall, da ich zum ersten Mal einen Schnitt aus einer Ottobre nähen werde. Schnitt und Stoff sind also auf jeden Fall fest, das passt für mich perfekt.
Ich habe hier noch einen grauen Jersey in außreichender Menge liegen... Der steht mir vermutlich farblich garnicht.... Würde also nach einem Probekleid schreien...
Die Größenwahl spricht auch absolut für ein Probekleid. Ich liege - wie so oft - zwischen drei Größen. Da der Stoff ja dehnbar ist und ich das Kleid gerne recht schmal tragen möchte, werde ich wohl Größe 40 abpausen. Und ganz vielleicht zeig ich euch in zwei Wochen mein Probekleid.... Und ganz eventuell auch schon das finale Kleid... Aber ich mach mal lieber nicht so viele Versprechen! ;-)

Eure Julia

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Mittwoch, 16. November 2016

Strickpulli - Upcycling mit großer Wirkung

Ich bin mit Handarbeiten aufgewachsen. Schon meine Mutter und meine Oma haben viel gestrickt und auch genäht. Beim Stricken habe ich definitiv noch einiges zu Lernen. Solange zeige ich euch meinen neuen alten Pulli!
Meine Mutter hat mir in Teenie-Zeiten einen Pulli nach meinen Wünschen gestrickt. Schlichtes Muster, U-Boot-Ausschnitt und lange Ärmel waren meine Anweisungen (hier gabs ein Foto zu sehen). Wer die Farbe der Wolle ausgesucht hat weiß ich leider nicht mehr... Vermutlich war es meine Idee... Schon länger hat sich allerdings meine Farbwahl in Sachen Kleidung verändert und der Pulli liegt schon Jahre im Schrank. 
Trotzdem hat er all meine Aussortier-Aktionen überlebt! Warum? Ganz einfach, ich hänge sehr an dem Pulli! Mittlerweile weiß ich wie lange man an so einem Teil strickt. Und ich wüsste garnicht wohin mit dem Pulli.... Sonst kommt meine alte Kleidung meist der nächstgelegenen Tafel zu Gute. Da habe ich das Gefühl, die Sachen kommen mit wenig Kosten bei Bedürftigen an. Aber meinen Pulli hätte ich nicht in einem Plastiksack in einen Container stecken können!
Also musste eine andere Lösung her! Ich beschäftige mich eh schon länger mit dem Thema Upcycling bzw. Recyceln von Kleidung. Ich habe auch in Erwägung gezogen, die Ärmel zu kürzen und igrendwie was dran zu nähen damit ein Lagenlook entsteht. Ich konnte mich aber nicht dazu durchringen, aus Sorge ich mache den Pulli untragbar, wenn er sich erstmal irgendwo aufribbelt... Schere ansetzen wäre quasi gleichgestellt mit Kleidercontainer!
Also musste erstmal das grelle ROT weg! Ich habe erstmal auf Instagram nach Erfahrungen gefragt. Färben von Wolle - ich vermute der Pulli ist aus reiner Baumwolle, das ist jedoch nur eine Vermutung - geht das? Färben in der Waschmaschine - Erfahrungen?
Ich habe schnell Hilfe bekommen, das mag ich so sehr an Instagram.
Mein Fazit war eigentlich ich färbe den Pulli in der Waschmaschine! Dazu habe ich im Drogeriemarkt Dylon Farbe in der dunkelbraun gekauft. Meine Farbwahl rührte ehrlicherweise nur daher, dass ich eine dunkle schlichte Farbe wollte und braun zwecks Ausverkauf gerade im Angebot war....  Allerdings konnte ich meinen Mann nicht überzeugen, dass das in der Waschmaschine problemlos funktioniert. Die Sorge, dass hinterher die ganze Waschmaschine versaut ist, war zu groß.
Also lag die Farbe erstmal hier....
An einem kinderfreien Vormittag habe ich mich dann endlich dazu aufgerafft und habe in einer Baby-Badewanne den Pulli mit der Farbe gemischt und nach und nach Wasser dazu gegeben. Das war schon ein Act da nichts zu verspritzen... 
Das Färben hat aber trotz allem gut geklappt. Es war allerdings unmöglich die Farbe von Hand wieder auszuwaschen! Da hatte ich dann viel größere Bedenken mir bei der nächsten Wäsche alle Klamotten braun zu färben! Deswegen gings dann doch ab in die Maschine. Und ich kann allen Zweiflern unter euch sagen, es funktioniert einwandfrei! Vorausgesetzt man hält sich an die Anweisungen auf der Packung... Ich hatte keinerlei Verschmutzung an der Maschine selbst. Einige Spritzer die beim Leeren der Badewanne rausgespritzt sind, liesen sich auch problemlos von den Armaturen der Spüle entfernen. Auch die Badewanne ist wieder wie vorher, obwohl ich sie nur mit Wasser ausgespült habe und der Pulli circa 2,5 Stunden drin lag!
Die Farbe ist ganz anders geworden als erwartet. Kein dunkles braun, sondern ein dunkles rot. Aber ich finde die Farbe super schön und sie passt perfekt zum Herbst! Einen Strickpulli kann man also schon Färben, aber man muss sich vom Farbergebnis überraschen lassen...
Auf dem Rücken ist komischerweise ein dunkler Fleck aufgetaucht. Ich kann mir nicht so Recht erklären wo der her kommt. Da ich schon viel gerührt habe, schließe ich aus, dass die Einwirkzeit an der Stelle dafür verantwortlich ist. Ich vermute eher einen Fleck auf dem Pulli der bereits vor dem Färben da war und zu einer stärkeren Farbannahme geführt hat. Aber ganz ehrlich kann ich damit gut leben.... Ist ja hinten und ich sehe es nicht! ;-P
Auch wenn ich meinen Pulli nicht selbst gestrickt habe, habe ich ihn nur für mich gefärbt und ihm neues Leben eingehaucht... Deswegen geht es ab damit zum wöchentlichen RUMS-Wahnsinn...
Habt ihr auch schon Kleidung wieder aufgepeppt und dadurch länger tragbar gemacht? Wenn ja hinterlasst mir gerne einen Link in den Kommentaren. Ich bin auf der Suche nach Inspiration.... Ich spiele auch mit dem Gedanken im nächsten Jahr eine Linkparty zum Thema Upcyling / Recycling ins Leben zu rufen. Wäre da jemand von euch dabei??? Dann lasst gerne einen Kommentar da!!! Nichts doofer als eine Linkparty die leer bleibt.... :-D

Ich wünsche euch eine schöne Rest-Woche!

Eure Julia

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Verlinkt bei: RUMS

Weihnachtskleid Sew Along - Inspirationen

Heute gibt es ganz spontan auf den letzten Drücker noch einen Blogbeitrag!
Warum? Ich habe in den letzten Tagen auf einigen Blogs die ersten Posts zum Weihnachtskleid Sew Along gesehen. Das hat mich irgendwie auch in den Fingern gekitzelt dieses Jahr dabei zu sein. Für mehr Infos zum Zeitplan gehts hier entlang.
Einen Rückblick wird's nicht geben. Bin ja schließlich zum ersten Mal dabei... ;-)
Und Ideen, hab ich genug!
Mein erstes Kleid was zu Weihnachten gerne fertig werden darf, ist der Schnitt Relaxed aus der Ottobre-Design Women 5/2016.
Den passenden gestreiften Stoff habe ich schon auf dem letzten Stoffmarkt gekauft. Da es aber mein erster Schnitt aus einer Ottobre ist, bin ich skeptisch wegen der Passform. Gerade weil das Kleid durch seine Form evtl. nicht gerade eine schlanke Silhouette zaubert... Wobei, gerade die Form könnte vorteilhaft sein, wenn's Weihnachtsmenü dann doch üppig war!
Ich überlege zwecks Passform erstmal einen anderen Stoff zu verwenden. Ich hoffe das bekomme ich zeitlich gut unter. Tipps zur Passform von Ottobre-Schnitten sind herzlich willkommen!!
Ansonsten sind meine Pläne ja schon, dass ich für drei Tage drei Outfits habe... Das müssen keine Festtagskleider sein! Ich bin da eher so gemütlich unterwegs...
Vielleicht passt ja in meinen Zeitplan auch noch ein Blouson?? Das würde super zu Jeans und Bluse gehen und wäre auch im Alltag sonst zu tragen ohne overdressed zu sein. Hier liegt der Schnitt MAneela von Ki-ba-doo schon fertig gedruckt... Wenn nur das Kleben nicht wäre! ;-)

Stoffe habe ich hier verschiedene zur Auswahl liegen... Der graue ist ein dehnbares Wildlederimitat, der goldene ein normaler Futterstoff (zwar gewaschen aber sichtlich ungebügelt! ;-) ). Ich hätte für beide Stoffe jeweils noch einen passenden Kombistoff im Schrank.
Also ich stürze mich in konkrete Planungen, mehr gibt's dann am Sonntag!

Wir haben hier übrigens schon die ersten Plätzchen gebacken und fast leer gegessen... Die Weihnachtszeit ist also eingeläutet! :-)

Eure Julia

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Dienstag, 8. November 2016

Laufradtasche für kleine Sammler

Passend zu meinem Fahrradsitzüberzug von hier, zeige ich euch heute ein bei uns sehr beliebtes Täschchen! Die Lenkertasche für das Laufrad.
Wie schon erwähnt, liebe ich den Stoff... Da mein Großer ein grünes Laufrad hat, hat er schon im letzten Jahre eine Lenkertasche daraus bekommen. Er sammelt gerne alles was er findet (Kennt ihr das Phänomen??? Jede Hosentasche ist bei uns mit Sand gefüllt, weil er alles darin aufbewahrt... Das geht oft leider nichtmal beim Waschen vollständig raus! Ich spiele mit dem Gedanken, ihm eine Sammeltasche für den Kindergarten zu nähen. Vielleicht findet er das so toll, dass die Taschen sauberer bleiben...)
Der Schnitt ist ein Freebook von Erbsenprinzessin. Ich habe entweder irgendwo die Nahtzugabe vergessen, oder sonst einen Fehler eingebaut. Die Klappe ist nicht ganz so breit wie die Öffnung der Tasche. Das fällt aber kaum auf und stört bei der Verwendung der Tasche nicht. Im Gegenteil: So können gesammelte Schätze direkt eingeladen werden, ohne jedesmal die Klappe auf zu machen.
Die Tasche wird anstelle des Lenkerschutzes angebracht und sollte daher gefüttert werden. Ich habe hierzu einfach dicke Volumenvliesreste verwendet.

Als Kombistoff zu den Prilblumen habe ich einen roten Baumwollstoff in meinem Fundus gehabt. Die Lenkertasche wird mit zwei Klettstreifen befestigt und hält gut.
Ich kann die Anleitung weiter empfehlen, allerdings mit Sorgfalt wegen der Klappe. Wo genau da mein Fehler war, weiß ich leider nicht.



Eine schöne Herbstwoche wünsche ich euch!

Eure Julia


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Schnitt: Fahrradkorb von Erbsenprinzessin
Material: Klettband, rote Baumwolle aus meinem Fundus, beschichtete Baumwolle vom Stoffmarkt